Kontext - Gesellschaft

Das "Internetbasierte, thematische Orientierungsnetzwerk – Paradigmensprung" soll Möglichkeiten aufzeigen, die Zukunft unserer Gesellschaft zu gestalten. Dies verlangt zumindest eine grobe Vorstellung von den akut ablaufenden gesellschaftlichen Entwicklungen und den Möglichkeiten, diese zu beeinflussen.

Im Folgenden finden Sie Texte, die die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung aus der Perspektive des Zukunfts-Zentrums ansprechen. Da das Zukunfts-Zentrum sich nicht vorrangig mit Trends, Fragen und Themen gesellschaftlicher Entwicklung beschäftigt, sind diese Darstellungen relativ allgemein gehalten. Da sie zudem unterschiedlichen Zeiträumen entstammen, sind sie nicht völlig kongruent, sondern spiegeln nicht nur einen gesellschaftlichen, sondern auch einen erkenntnismäßigen Lern- oder Entwicklungsprozess wider.

Alle im Folgenden aufgeführten Texte sind aus einem jeweils besonderen Anlass und nicht mit Blick auf ihre Verwendung im "Orientierungsnetzwerk - Paradigmensprung" entstanden. Sie überschneiden sich daher zum Teil in ihren Inhalten und sind bestenfalls geeignet, kleinere Ausschnitte des gesellschaftlichen Rahmens sichtbar zu machen, in den das "Orientierungsnetzwerk - Paradigmensprung" eingebettet ist.

Die folgenden Texte thematisieren vor allem die gesellschaftliche Entwicklung, die den Hintergrund des "Internetbasierten, thematischen Orientierungsnetzwerkes - Paradigmensprung" und der in ihm entwickelten Argumentation bildet. Sie lassen sich unter den folgenden Überschriften in vier in der Sache ineinander übergehende Gruppen gliedern.

  • Krisensymptome

In diesem Bereich werden Krisensymptome der Industriegesellschaft angesprochen, die deren Zukunftsfähigkeit in Frage stellen.

Diese Texte sind in der Regel in den 80er-Jahren entstanden.

  • Auflösungstendenzen und Trends des Wandels

In dieser Textgruppe werden Auflösungstendenzen der Industriegesellschaft und Tendenzen eines tief greifenden gesellschaftlichen Wandels zur Diskussion gestellt. Sie entstammen der zweiten Hälfte der 90er-Jahre.

  • Anzeichen für strukturelle Umbrüche

In diesem Bereich werden strukturelle Umbrüche aufgezeigt, die über die Auflösung der Industriegesellschaft hinausführen und Zukunftsoptionen sichtbar machen.

  • Konturen der Wissensgesellschaft

Diese Texte thematisieren den Übergang von der Industrie- zur sich anbahnenden Wissensgesellschaft. Sie streben an, deutlich zu machen, dass dieser Übergang in sehr vielen Bereichen grundlegende Veränderungen in Gang setzt und dadurch die im Orientierungsnetzwerk dargestellten Paradigmensprünge auslöst und diese zugleich auch für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung notwendig werden lässt.


Krisensymptome

Technologischer Fortschritt und ökologische Krise (PDF-Datei, 65 KB)

Diese Darstellung beschreibt den Zusammenhang zwischen ökologischer Krise, wissenschaftlich-technischem Fortschritt und der Selbstdestruktion der traditionellen Industriegesellschaft.

Keine Zeit für Kompromisse – nachholende Industrialisierung und Umweltzerstörung (PDF-Datei, 4,2 MB)

Auch dieser Text spricht den Zusammenhang zwischen wissenschaftlich-technischem Fortschritt, Industrialisierung und globaler Umweltbedrohung an.

Globale Industrialisierung – globale Umweltzerstörung? (PDF-Datei, 1,6 MB)

Umweltzerstörung ist ein "Kulturfolger" der Industriegesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts. Die globale Industrialisierung treibt damit auch die globale Umweltbedrohung voran.

Alle drei oben aufgeführten Texte wurden in der ersten Hälfte der 80er-Jahre verfasst. Sie spiegeln die Rezeption der Umweltprobleme als globale Folgen eines durch die Industriegesellschaft gestalteten wissenschaftlich-technischen Fortschrittes dar und geben damit die Sichtweise jener Zeit wider.

Sie bilden zugleich die Ausgangsposition, nach Möglichkeiten eines strukturellen Wandels sowie nach den sich daraus ergebenden ökologischen und gesellschaftlichen Zukunftsperspektiven zu fragen. Indem sie dies tun, führen sie zu den heutigen Themen des Orientierungsnetzwerkes hin.


Auflösungstendenzen und Trends des Wandels

Die Texte dieser Gruppe wurden in den 90er-Jahren geschrieben. Sie machen deutlich, dass Zukunftsforschung und gesellschaftliche Entwicklung Umbrüche durchlaufen, ohne dass bereits zu jener Zeit klare Trends für die Zukunftsentwicklung zu erkennen waren. Die in ihnen aufgeführten Überlegungen begleiteten bereits wesentliche Vorarbeiten für das nun präsentierte "Orientierungsnetzwerk – Paradigmensprung".

Zukunftsforschung heute – Orientierung, Irrtum oder Ratlosigkeit? (PDF-Datei, 5,4 MB)

Dieser Text vermittelt einen Überblick über Sichtweisen der Zukunftsforschung und ihre Entwicklung.

Vom Technikoptimismus zur Auflösungsgesellschaft (PDF-Datei, 1,6 MB)

Dieser Text gibt den Inhalt des voranstehenden Manuskripts in gestraffter Form wieder.

Umwelt-Global – Von der Anklage zur Ratlosigkeit (PDF-Datei, 2,6 MB)

Die globale Umweltpolitik ist spätestens in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre in eine Orientierungskrise geraten, die sie bis heute verdrängt. Der Text spricht diese Krise an und zeigt sich neu ergebende Orientierungsmöglichkeiten auf, in denen bereits die Themen des "Orientierungsnetzwerkes - Paradigmensprung" anklingen.


Anzeichen für strukturelle Umbrüche

Seit Ende der 90er-Jahre lassen sich neben Auflösungstendenzen auch strukturelle gesellschaftliche Umbrüche, die in eine lebenswerte Zukunftsgesellschaft führen können, erkennen. Die Texte dieser Gruppe deuten Derartiges an. Sie entstanden in der Zeit nach der Jahrtausendwende.

Der Eine-Welt-Trend (PDF-Datei, 110 KB)

Der Text spricht den Globalisierungstrend als eine "Gesamtentwicklung" an.

Die Welt in der wir leben - Indizien für den Übergang in die Wissensgesellschaft (PDF-Datei, 425 KB)

In diesem Manuskript werden Trends globaler Evolution und der Übergang zur Wissensgesellschaft skizziert.

Gesellschaftliche Zukunftstrends auf dem Weg zur Wissensgesellschaft (PDF-Datei, 41 KB)

Der Text nennt zukunftsprägende gesellschaftliche Entwicklungstrends.


Konturen der Wissensgesellschaft

Seit der Jahrtausendwende wird immer deutlicher, dass die sich auflösend Industriegesellschaft in eine, in ihrem Bewusstsein erweiterte Wissensgesellschaft übergehen kann und vermutlich auch übergehen wird. Dieser Umbruch ist das Thema der Texte dieser Gruppe. An ihnen orientieren sich die heutigen gesellschaftspolitischen Aktivitäten des Zukunfts-Zentrums und die diesbezügliche Ausrichtung des "Orientierungsnetzwerkes - Paradigmensprung".

Das Aufkommen der Wissensgesellschaft (PDF-Datei, 933 KB)

Der Text befasst sich mit dem Übergang der Industriegesellschaft in die Wissensgesellschaft und der Herausbildung von Wissensmanagement.

Zur Entwicklung von Wissensgesellschaft und Wissensarbeit (PDF-Datei, 75 KB)

Dieser Text zeichnet die Herausbildung von Wissensarbeit und ihre "Entdeckung" durch die Soziologie nach.

Die Wissensgesellschaft und die Neuen Unkonventionellen – gesellschaftlicher Wandel durch Kulturkraft (PDF-Datei, 450 KB)

Im Übergang zur Wissensgesellschaft entstehen neue Werte, Normen und Verhalten. Sie und die von ihnen bewirkten Veränderungen werden in dem vorangehenden Text angesprochen.

Kultur-Kreative, Zivilgesellschaft und die Neue Praxis - zu den Wurzeln und Herkunftsbereichen der Neuen Unkonventionellen (PDF-Datei, 150 KB)

Auch dieser Text geht auf kulturelle Umbrüche ein, die mit dem Übergang zur Wissensgesellschaft einhergehen.

Technologische Basisinnovationen und gesellschaftliche Entwicklung (PDF-Datei, 68 KB)

Gesellschaftlicher Wandel hängt in der Neuzeit eng mit wissenschaftlich-technischem Fortschritt und der Verbreitung von Innovationen zusammen. Dies wird in dem vorangehenden Text thematisiert.

Ungehobene Schätze der Wissensgesellschaft (PDF-Datei, 900 KB)

Dieser Text skizziert in Thesenform den gesellschaftlichen Kontext, in den das Zukunfts-Zentrum das "Orientierungsnetzwerk - Paradigmensprung" stellt.


Die oben aufgeführten Texte skizzieren den Prozess gesellschaftlicher Entwicklung, in den das "Orientierungsnetzwerk – Paradigmensprung" hineingestellt ist, aus Sicht des Zukunfts-Zentrums. Sie thematisieren den sich vollziehenden Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und die mit ihm verbundene Erweiterung des gesellschaftlichen Bewusstseins und des damit einhergehenden alltäglichen Umganges mit Natur und Leben. Sie können dies alles allerdings nur andeuten und erheben nicht den Anspruch einer umfassenden, differenzierten Analyse des von ihnen thematisierten gesellschaftlichen Wandels.